Lichtmomente vor dem Aufbruch
Besinnungstage der KS2
Das schriftliche Abitur war gerade für alle geschafft, da ging es auch schon mit einer kleinen Gruppe von Abiturienten auf ihren allerletzten gemeinsamen Ausflug. Die Besinnungstage sollten uns zum Innehalten, Reflektieren und Nachvorneschauen einladen, und genau das taten wir vom 7. auf den 8. Mai und hatten dabei eine wunderbare Zeit.
Mit Frau Janicka und Herrn Botsch starteten wir morgens am Hauptbahnhof und machten uns auf den Weg nach Neckarzimmern. Das stellte sich als etwas schwieriger heraus als geplant. Nach zwei S-Bahn-Fahrten und einer Busfahrt inkl. diverser Wartezeiten mussten wir schließlich noch ein ganzes Stück und einige Höhenmeter zu Fuß zurücklegen. Es nieselte und war bewölkt, aber trotzdem warm – das perfekte Wetter, um komplett verschwitzt und k.o. in der evangelischen Jugendbildungsstätte anzukommen. Die Stimmung war trotzdem sehr gut.
Nach dem Mittagessen, dem Beziehen der Zimmer und einer kurzen Pause fanden wir uns im Seminarraum zusammen. Wir tauschten uns über unsere aktuellen Gefühlslagen aus und stellten fest, dass es allen ähnlich ging, und wir alle irgendwo zwischen Erleichterung über das überstandene schriftliche Abi, Vorfreude auf die Zeit nach der Schule und Unsicherheiten bewegten. Es war sehr angenehm, dass zur Abwechslung mal nicht irgendein Schulstoff oder die große Frage nach dem Danach im Mittelpunkt stand, sondern wir ganz im Hier und Jetzt sein und das Leben genießen konnten. In Zweiergruppen bekamen wir einen Umschlag mit existenziellen Fragen in die Hand gedrückt und wurden auf einen Spaziergang durch das frische Frühlingsgrün der Umgebung geschickt. Eine schönere Atmosphäre, als zwischen Wald und Wiesen über das Leben nachzudenken, kann es eigentlich nicht geben. Nachdem wir auch noch eine persönliche „Löffelliste“ angefertigt hatten, für die wir uns überlegen sollten, was wir in unserem Leben unbedingt einmal machen wollten, ging es auch schon an die Vorbereitungen für das Abendbrot.
Eine Gruppe Grillmeister machte sich alsbald mit einem Bollerwagen voller Leckereien auf den Weg zur Grillhütte, die anderen chillten geduldig, bis das Essen fertig war. Im Anschluss wurde noch ein Geburtstagsständchen gesungen und das Geburtstagskind verteilte superleckeren Kuchen. Nach dem Aufräumen und dem Genießen der Abendsonne, die sich doch noch gezeigt hatte, versammelten wir uns zu einer Abendandacht im Kerzenlicht. Während wir nacheinander unseren Lichtmoment des Tages nannten, wurden auch unsere Fähigkeiten im Kerzenanzünden auf die Probe gestellt. Wir ließen den Abend schließlich ganz nach den Regeln einer guten Klassenfahrt mit Tischkicker, Rundlaufturnieren, Snacks und Gesprächen bis mitten in die Nacht ausklingen.
Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam und während die einen noch den Abwasch erledigten, bereiteten die anderen schon den Abschlussgottesdienst in der wunderschönen Holzkapelle vor, die weiter oben auf dem Hügel lag. Wir sangen unser geliebtes „Wagt euch zu den Ufern“ und wurden hierzu „professionell“ von einigen (Nicht-)Pianisten begleitet – wir hatten also unseren Spaß. Nachdem wir unseren Gottesdienst gefeiert und jeder noch einen Segen erhalten hatte, machten wir uns auf den Rückweg.
In der leider viel zu kurzen Zeit haben wir viele Erinnerungen gesammelt, auf unsere Schulzeit zurückgeblickt, uns einfach mal ein bisschen mit uns selbst beschäftigt, und das alles war sehr, sehr schön.
Vielen Dank an Frau Janicka und Herrn Botsch für die Organisation und die vielen Gedanken, die Sie sich gemacht haben, damit wir noch ein letztes Mal eine kleine Klassenfahrt erleben konnten!
Kora Singer, Kursstufe 2
Mit Frau Janicka und Herrn Botsch starteten wir morgens am Hauptbahnhof und machten uns auf den Weg nach Neckarzimmern. Das stellte sich als etwas schwieriger heraus als geplant. Nach zwei S-Bahn-Fahrten und einer Busfahrt inkl. diverser Wartezeiten mussten wir schließlich noch ein ganzes Stück und einige Höhenmeter zu Fuß zurücklegen. Es nieselte und war bewölkt, aber trotzdem warm – das perfekte Wetter, um komplett verschwitzt und k.o. in der evangelischen Jugendbildungsstätte anzukommen. Die Stimmung war trotzdem sehr gut.
Nach dem Mittagessen, dem Beziehen der Zimmer und einer kurzen Pause fanden wir uns im Seminarraum zusammen. Wir tauschten uns über unsere aktuellen Gefühlslagen aus und stellten fest, dass es allen ähnlich ging, und wir alle irgendwo zwischen Erleichterung über das überstandene schriftliche Abi, Vorfreude auf die Zeit nach der Schule und Unsicherheiten bewegten. Es war sehr angenehm, dass zur Abwechslung mal nicht irgendein Schulstoff oder die große Frage nach dem Danach im Mittelpunkt stand, sondern wir ganz im Hier und Jetzt sein und das Leben genießen konnten. In Zweiergruppen bekamen wir einen Umschlag mit existenziellen Fragen in die Hand gedrückt und wurden auf einen Spaziergang durch das frische Frühlingsgrün der Umgebung geschickt. Eine schönere Atmosphäre, als zwischen Wald und Wiesen über das Leben nachzudenken, kann es eigentlich nicht geben. Nachdem wir auch noch eine persönliche „Löffelliste“ angefertigt hatten, für die wir uns überlegen sollten, was wir in unserem Leben unbedingt einmal machen wollten, ging es auch schon an die Vorbereitungen für das Abendbrot.
Eine Gruppe Grillmeister machte sich alsbald mit einem Bollerwagen voller Leckereien auf den Weg zur Grillhütte, die anderen chillten geduldig, bis das Essen fertig war. Im Anschluss wurde noch ein Geburtstagsständchen gesungen und das Geburtstagskind verteilte superleckeren Kuchen. Nach dem Aufräumen und dem Genießen der Abendsonne, die sich doch noch gezeigt hatte, versammelten wir uns zu einer Abendandacht im Kerzenlicht. Während wir nacheinander unseren Lichtmoment des Tages nannten, wurden auch unsere Fähigkeiten im Kerzenanzünden auf die Probe gestellt. Wir ließen den Abend schließlich ganz nach den Regeln einer guten Klassenfahrt mit Tischkicker, Rundlaufturnieren, Snacks und Gesprächen bis mitten in die Nacht ausklingen.
Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam und während die einen noch den Abwasch erledigten, bereiteten die anderen schon den Abschlussgottesdienst in der wunderschönen Holzkapelle vor, die weiter oben auf dem Hügel lag. Wir sangen unser geliebtes „Wagt euch zu den Ufern“ und wurden hierzu „professionell“ von einigen (Nicht-)Pianisten begleitet – wir hatten also unseren Spaß. Nachdem wir unseren Gottesdienst gefeiert und jeder noch einen Segen erhalten hatte, machten wir uns auf den Rückweg.
In der leider viel zu kurzen Zeit haben wir viele Erinnerungen gesammelt, auf unsere Schulzeit zurückgeblickt, uns einfach mal ein bisschen mit uns selbst beschäftigt, und das alles war sehr, sehr schön.
Vielen Dank an Frau Janicka und Herrn Botsch für die Organisation und die vielen Gedanken, die Sie sich gemacht haben, damit wir noch ein letztes Mal eine kleine Klassenfahrt erleben konnten!
Kora Singer, Kursstufe 2

