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„Geschaffen, erlöst und geliebt“

Orientierungshilfe für einen diskriminierungssensiblen Umgang mit Vielfalt in der Schule

Die Handreichung "Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule" greift für den schulischen Bereich die Handlungstexte Lehramtliche Neubewertung von Homosexualität (Der Synodale Weg Nr. 8) und Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt (Der Synodale Weg Nr. 15) auf. Ziel ist es, den Diskurs, der derzeit in vielen - insbesondere katholischen - Schulen geführt wird, zu strukturieren und zu versachlichen.

Im Mittelpunkt der Handreichung steht die Frage nach einem angemessenen pädagogischen und schulpastoralen Umgang mit queeren Personen, also mit Jugendlichen, Lehrkräften und gegebenenfalls auch Eltern, sowie nach einer entsprechenden Gestaltung des Schullebens. Schule soll ein Ort sein, an dem Kinder und Jugendliche Schutz vor Diskriminierung und persönlicher Herabwürdigung erfahren, Akzeptanz in ihrer individuellen Entwicklung finden und zugleich lernen, andere zu akzeptieren. Darauf weist auch der Vorsitzende der Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heinrich Timmerevers (Dresden-Meißen), in seinem Geleitwort hin.

Die Handreichung umfasst eine ausführliche Situationsbeschreibung, in der der gegenwärtige Stand der Humanwissenschaften differenziert dargestellt wird. Darauf aufbauend formuliert sie schulpädagogische und schulpastorale Leitlinien sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Akteurinnen und Akteure im schulischen Kontext. Ergänzt wird der Text durch ein Glossar, das zur begrifflichen Klärung beiträgt.

Adressiert ist die Handreichung in erster Linie an Schulträger und Schulleitungen, Lehrkräfte, die Schulabteilungen der Bistümer sowie an Verantwortliche für Schulpastoral und Schulsozialarbeit. Bischof Timmerevers verbindet mit dem Text die Hoffnung, dass er einen Beitrag zur Weiterentwicklung eines pädagogischen Klimas und einer pädagogischen Praxis leistet, die von der Zugewandtheit und Menschenfreundlichkeit Gottes geprägt sind.

https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/vor-diskriminierung-schuetzen-und-fuer-akzeptanz-einstehen